Schule früher

Berichte der Kinder der Klasse 3 zum Thema „Schule früher"
- Ergebnis einer Befragung in der Verwandtschaft -
 
Die Klasse 3 hat sich zu dem Thema gemeinsam einen Fragenkatalog überlegt. Diese Fragen stellten die Kinder dann einem beliebigen Erwachsenen. Deren Antworten schrieben die Schüler auf. Aus den Antworten formulierten die Schüler die Texte, die sie unten lesen können. Als Abschluss dieser Arbeit stellte jeder Schüler seinen Text vor, indem er ihn frei vortrug.
 
Es traten viele interessante Einzelheiten zu Tage, die wir Ihnen gerne vorstellen wollten. Viel Vergnügen beim Lesen!

Sarah:
Mein Opa heißt Heinz. Er ist 63 Jahre alt. Es waren 30 Schüler in der Schule und man lernte, was wir auch lernten. Die Schule dauerte von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Es gab die 1. - 4. Klasse und die 5. - 8. Klasse. Die Schrift sah ganz normal aus wie heute. Die Regeln waren sehr streng. Man musste sich melden wir bei uns. Früher waren es sehr alte Bänke und Stühle. Die Lehrer waren normal und etwas streng. Es gab die Strafen mit dem Meerrohrstecken auf die Hand oder auf den Popo schlagen. Man hat auf Tafeln und dann in Hefte geschrieben. Früher war samstags Schule. Ferien gab es so wie bei uns. Es gab eine Pause. Heinz ist auf die Hauptschule in Vöhringen gegangen.

Katja:
Meine Oma heißt Gertrut und sie ist 70 Jahre alt. Es waren 16 Schüler in der Klasse. Sie hatte den ganzen Tag Schule und nach der Schule Feldarbeit. Die Schule dauerte von 7.00 Uhr bis 12.00 Uhr und nachmittags dauerte die Schule von 13.30 Uhr bis 16.00 Uhr. Es gab 2 Klassenzimmer. Die Schrift sah lateinisch aus. Man musste jeden Tag im Sommer helfen. Man musste immer strecken wie heute auch. Es gab in der Schule Schulbänke. Und die Lehrer waren sehr streng. Es gab zur Strafe Hosenspannis und Tatzen. Von der Klasse 1 - 4 haben sie auf Tafeln geschrieben. Es war samstags vormittags Schule. Es gab bei Regenwetter Ferien und bei schönem Wetter Feldarbeit. Es gab eine große Pause und eine Klopause. Meine Oma ist in Brittheim und in Bickelsberg zur Schule gegangen.

Markus:
Meine Oma heißt Monika und ist 51 Jahre alt. Es waren 59 Schüler in ihrer Klasse. Sie haben gelernt wie wir auch. Es gab 18 Klassenzimmer. Die Schrift sah aus wie heute. Die Regeln waren sehr streng. Man musste sich wie heute melden. Die Tische sahen normal aus, die Stühle auch. Die Lehrer waren sehr streng. Als Strafen gab es: Nachsitzen, Strafarbeiten schreiben, Schläge mit dem Zeigestock. Sie haben in Hefte geschrieben. Es war samstags Schule und es gab Ferien wie heute. Es gab jede dreiviertel Stunde 5 Minuten Pause und eine große Pause mit 20 Minuten. Sie ist in Oberndorf zur Schule gegangen.

Nina:
Meine Mutter heißt Birgit und ist 45 Jahre alt. Es waren 30 Schüler in ihrer Klasse. Man hat Lesen, Schreiben und Rechnen gelernt. Sie gingen am Tag 5 Stunden und 10 Jahre lang zur Schule. Es gab 15 Klassenzimmer. Die Schrift sah fast gleich aus wie unsere. Die Regeln waren sehr streng. Man meldete sich einfach. Die Tische sahen wie ein Pult aus und die Stühle normal. Die Lehrer waren sehr nett. Es war samstags Schule und Ferien waren gleich wie bei uns. Es gab nach jeder Stunde eine Pause. Sie ist in Balingen zur Schule gegangen.

Jasmin:
Meine Mama heißt Carmen. Sie ist 40 Jahre alt. Es waren 36 Schüler damals. Man machte Rechnen, Lesen, Reli, Deutsch. 9 Jahre ist meine Mutter in die Hauptschule gegangen. Sie hatten 4 Klassenzimmer. Die Turnhalle war damals unten drin. Sie hatten Druckschrift und Schreibschrift. Die Lehrer waren nicht so streng. Die Hand war beim Melden oben. Sie hatten 2 Tische, später waren sie zusammengesetzt wie ein Hufeisen. Herr Hilzinger war streng, aber Frau Ellinger war toll. Wenn man was getan hat, kriegt man eine Strafarbeit oder Nachsitzen oder Abschreiben. Sie schrieben erst auf Tafeln, dann in ein Heft. Alle 14 Tage war samstags Schule. Es gab eine große und eine kleine Pause.

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Nicole:
Meine Oma heißt Rosemarie und sie ist 68 Jahre alt. Es waren 40 Schüler in ihrer Klasse. Sie haben gerechnet, gelesen und geschrieben. Und am Tag waren es 5 Stunden und insgesamt 8 Jahre Schule. Es waren mehr als 15 Klassenzimmer. Sie hatten die Schrift lateinisch – deutsch. Die Regeln waren sehr streng. Man musste sich melden so wie jetzt. Es waren früher Schulbänke. Die Lehrer waren streng und manche waren älter. Die Strafen waren Tatzen und Nachsitzen und Strafarbeiten. In der Grundschule haben sie auf Schrifttafeln geschrieben und dann in Hefte. Und die Ferien waren so wie jetzt und am Samstag war Schule. Und es war eine große Pause. Und sie war in Isny in der Schule.

Nick:
Meine Oma heißt Doris und ist 64 Jahre alt. Es waren 17 Schüler in ihrer Klasse. Sie haben rechnen, lesen und schreiben gelernt. Sie gingen am Vormittag im Sommer 5 Stunden und im Winter 4 ½ Stunden zur Schule und nachmittags 2 Stunden, außer mittwochs. Sie gingen 8 Jahre in die Schule. Sie hatten 4 Klassenzimmer. Die Schrift sah gleich aus wie heute. Die Regeln waren sehr streng. Man musste sich mit dem Armstrecken melden. Die Tische waren nebeneinander in einer Reihe und die Stühle waren eine lange Bank. Die Lehrer waren sehr streng. Mädchen bekamen als Strafe Tatzen auf die Finger, Buben Hosenspannis, Meine Oma hat auf eine kleine Tafel geschrieben. Samstags war Schule und Ferien waren wie heute. Es gab 2 Pausen. Meine Oma ist hier zur Schule gegangen.

Daniel:
Mein Opa heißt Gerhard und ist 70 Jahre alt. Es waren 41 Schüler in seiner Klasse. Sie haben gerechnet, gelesen, Reli gemacht und gemalt und geschrieben. Man ging 8 Jahre in die Grundschule und am Tag war es unterschiedlich, wie lang man in der Schule war. Es waren 4 Klassenzimmer. Die Schrift sah Schreibschrift Latein aus. Die Regeln waren sehr streng. Man musste strecken, damit man dran kommt. Die Tische und Stühle waren aus Holz. Die Lehrer waren sehr streng. Die Strafen waren auch sehr streng. Man hat auf die Finger geklopft und Strafarbeiten gab es auch, Nachsitzen und auf den Hintern hauen. Sie haben auf kleine Tafeln geschrieben und in Hefte. Samstags war auch Schule. Die Ferien waren fast gleich wie bei uns, nur kürzer. Es gab eine Pause. In Dornstetten ist er zur Schule gegangen.

Johannes:
Meine Mama heißt Regina und sie ist 43 Jahre alt. Es waren in ihrer Klasse 30 Schüler. Bei ihr lernte man Schreiben, Rechnen und man lernte Religion auch. Die Schulzeit dauerte 10 Jahre und 8 Stunden am Tag. Es waren 30 Klassenzimmer. Sie schrieben Latein. Die Regeln waren nicht streng. Die Tische waren aus Holz und die Stühle auch. Man musste strecken. Die Lehrer waren sehr nett. Es gab Strafarbeiten, Nachsitzen und es gab Tagebucheinträge. Sie haben auf Papier geschrieben. Es war samstags Schule und die Ferien waren gleich wie bei uns. Es gab zwei Pausen. Sie ist in die Realschule in Backnang gegangen.

Celin:
Meine Opa heißt Helmut. Er ist 79 Jahre alt. Es waren 11 Schüler in seiner Klasse. Man machte in der Schule Rechtschreibung, Sport, Singen, Religion, Diktat, Aufsatz und Rechnen. Sie gingen am Tag von 7.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 2.00 Uhr bis 4.00 Uhr in die Schule. Es gab außerdem 4 Klassenzimmer. Er schrieb Sütterlinschrift. Die Regeln waren sehr streng. Man musste sich gleich melden wie wir. Sie hatten Zweisitzerbänke aus Holz. Seine Lehrer waren sehr streng. Sie hatten als Strafe Hosenspanner: man musste auf den Tisch liegen, die Hose anspannen, außerdem zog man ihnen auch an den Ohren. Seine Klasse hatte erst auf einer Schiefertafel geschrieben, von der 3. Klasse an ins Heft mit Tinte. Am Samstag war Schule. Ferien zur Ernte und zur Heuernte. Bei ihm gab es eine Pause, sehr wenig. Sie war eine Viertelstunde. Er ist zur Schule gegangen in Lautlingen (Albstadt).

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Lisanne:
Meine Oma heißt Lotte und ist 77 Jahre alt. Es waren 50 Schüler in ihrer Klasse. Sie haben Sport, Mathe, Deutsch, Rechtschreiben, Religion, Lesen gemacht. Sie gingen am Tag 5-6 Stunden in die Schule. Es gab 8 Klassenzimmer. Sie schrieben zackig. Sie hatten sehr strenge Regeln, zum Beispiel haben sie geschlagen. Sie haben Ohrfeigen gekriegt und die Buben Hosenspannies gekriegt. Sie mussten die Hand strecken, wenn sie etwas sagen wollten. Sie hatten Bänke statt Tische. Die Lehrer waren sehr streng. Es gab auch Strafarbeiten, zum Beispiel 2 Seiten abschreiben. Sie haben auf Tafeln geschrieben, aber als sie in der 5. Klasse waren, da haben sie in Hefte geschrieben. Es gab auch samstags Schule und Ferien gab es nur bei Regenwetter. Es gab auch eine Pause und Klopausen. Meine Oma ist die Volksschule gegangen.

Tobias:
Meine Oma heißt Hilde und ist 70 Jahre alt. Es waren 10 Schüler und man lernte die Buchstaben schreiben. Die Schule dauerte von 8.00 – 12.00 Uhr und von 13.30 – 15.30 Uhr, zusammen 6 Stunden. Es gab zwei Klassenzimmer und eine Kochschulküche. Die Schrift war Schreibschrift schön. Die Regeln waren sehr streng und man musste strecken. Die Tische und Stühle sahen dunkelbraun und naturfarben aus. Die Lehrer waren gut und streng. Als Strafen gab es eine Tatze auf die Hand oder Hosenspannis und eine Strafaufgabe. Sie haben früher auf Schiefertafel geschrieben und später auf Papierhefte. Samstags war Schule und die Sommerferien waren im Juli, August und Herbstferien im Oktober und Weihnachtsferien bis zum 6. Januar. Pausen gab es zu jeder vollen Stunde, 5 – 10 Minuten. Meine Oma ist nach Mühlheim am Bach in die Volksschule gegangen.

Tina:
Meine Oma heißt Annemarie und ist 70 Jahre alt. Es waren 56 Schüler in ihrer Klasse. Und man lernte vieles. Sie gingen am Tag von 7.00 – 12.00 Uhr in die Schule. Es gab 8 Klassenzimmer. Die Schrift hieß Sütterlin. Die Regeln waren sehr streng. Man musste sich melden. Die Tische und Stühle waren wie Pulte und kleine Bänke. Und die Lehrer waren nett. Und bei den Strafen schlug man auf die Finger und man musste nachsitzen. Sie schreiben auf kleine Tafeln und dann ins Heft. Es war samstags Schule und die Ferien waren wie bei uns. Es gab eine Pause. Meine Oma ging nach Geislingen in die Schule.

Natascha:
Meine Oma heißt Elisabeth und sie ist 69 Jahre alt. Es waren 33 Schüler in ihrer Klasse. Sie haben Einmaleins gelernt, Schreiben und Lesen. Sie gingen am Tag 4-5 Stunden in die Schule, außer wenn es Fliegeralarm war. Sie gingen 8 Jahre in die Schule. Sie hatten 3 Klassenzimmer und einen Handarbeitsraum für Mädchen. Ihre Schrift sah ein bisschen anders aus wie unsere Schrift. Man streckte wie wir. Sie hatten schräge Tische und Stühle gab es keine. Es waren Zweisitzerbänke. Die Regeln waren sehr streng. Die Lehrer waren nett. Eine Strafe war 5 Seiten schreiben. Man hatte auf Schiefertafeln geschrieben. Es war samstags Schule. Es gab eine Pause, die war 15 Minuten lang. Sie ist in Bergfelden zur Schule gegangen.

Larissa:
Meine Mutter heißt Heidrun und ist 35 Jahre alt. Es waren 28 Kinder in der Klasse. Sie machten Rechnen, Schreiben, Turnen und Schwimmen. Die Schule dauerte 4 Jahre in der Grundschule morgens von 8.00 – 12.00 Uhr und mittags. Es gab 8 Klassenzimmer. Ihre Schrift sah wie Schreibschrift aus. Die Regeln waren angenehm. Sie mussten sich mit Handzeichen melden. Die Tische und Stühle waren aus Holz mit bunten Punkten für die Größe. Die Lehrer waren sehr nett. Es gab manchmal eine Strafe oder einen Eintrag ins Klassenbuch. Sie haben in Hefte geschrieben. Sie mussten alle 2 Wochen samstags in die Schule und Ferien waren auch wie heute. Es gab zwei Pausen. Sie ist in Haigerloch in die Grundschule gegangen.

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